Das letzte Wochenende war fest in der Hand des Sports, Freitag WM-Eröffnung, Samstag Regionalliga und Schlosstriathlon Moritzburg und Sonntag noch der Sisu-Sprint.
Hier kann ich allerdings nur von den Geschehnissen am Samstag berichten, als es vier Vereinskollegen (zum Teil in inkognito in geheimer Mission) in den frühen Morgenstunden nach Sachsen verschlug. Ziel war es, auf den Pfaden August des Starken gegen die Uhr, den inneren Schweinehund und der Konkurrenz zukämpfen. Der Schlossteich zu Moritzburg war bereits durch die Starter der Langdistanz schon gehörig aufgeheizt worden, aber dank den gemessenen 22,9°c brauchte ein Neoverbot (zum Glück) nicht ausgesprochen werden. So warfen sich um 11:00 Uhr unsere vier Athleten unter Böllerschüssen in die Fluten und „schlugen“ sich ganz anständig – durch.
Als erster entstieg, dicht gefolgt von Marita, Christian dem Nass, verlor aber aus (übertriebener) Rücksicht aufs Material den Kampf mit seinem Neo und – viel Zeit (er hat wohl mal irgendwo gehört, dass es diese Teile ganz leicht zerreißen). Ungefähr zu der Zeit wechselten auch Carina (zu diesem Zeitpunkt die Top-Ten-Platzierung knapp vor Augen) und Kim aufs Rad.
Auf dem Rad war Kim in seinem Element, oder war die Radstrecke Kim? Kennt Ihr das Gefühl, wenn Ihr am Bahnsteig steht und der einfahrende Zug an einem vorbeifährt?
Ganz still und heimlich arbeitete sich auch Carina weiter vor und sicherte sich Ihre Position unter den Top-Ten! Marita musste hier noch wachsam sein (es sollte später eine Sekundeentscheidung werden).
So ging es nach etwas über drei Stunden für K, C, C & M nach vier flinken Wechseln in die Laufschuhe auf die letzten drei Runden durchs Gehölz.
Kurz vor Vier war es Kim, der als erster SCC’ler von der Laufstrecke in den Zielbereich einbiegen durfte und finishte unter 5 Stunden. Kurz nach und viertel nach Vier fanden Christian, dann Carina und wenig später auch Marita ihre verdiente Abkühlung.
Ergebnis und Siegerehrung:
Carina und Marita finishen unter den ersten Zehn und stehen ganz oben auf dem Treppchen in ihren Altersklassen. Kim und Christian bleiben unter den ersten Hundert.
Inzwischen sind die Neos „ausgespühlt“ und getrocknet und warten auf ihren nächsten Einsatz.
Insgesamt war der Schlosstriathlon eine tolle Veranstaltung. Angenehme Strecken (hier nicht zu vergessen zu erwähnen den Zuschauer-Hot-Spot in Ebersbach), vom Anfang bis zum Ende nur freundliche Gesichter – alles sehr familiär – nächstes Jahr (18./19.06.2011) wieder!





Das war eine super Veranstaltung und wollte mal erleutern das die Radstrecke 95 km war und nicht “nur” 90 km. Glückwunsch an unser zwei Mädels!