Erstellt am 11.6.2009 von sfischer
“Nie wieder” hatte ich mir 2007 geschworen, bei tatsächlichen 36 Grad C im Mittel übers Wochenende wollte ich mir diesen Lauf nicht mehr antun.
Naja was man alles so sagt…. Die Wetterprognose war gefällig und es war ein Jubiläumslauf, dieser 25. BGLauf. Da kann man ja mal eine Ausnahme machen.
Die Anmeldungen sind schnell vergeben(März/April) mit knapp 600 zugelassenen Läufern ist dieser Lauf sehr begehrt und schnell weg…kaum zu verstehen.
Ganz schnell überzeugten wir uns in der Laufgruppe gegenseitig wie toll doch dieser Lauf ist. Ein Hotel für ca. 12 Leute war schnell gefunden.
Dieser Etappenlauf lockt mit 5 Strecken mal mehr oder weniger bergig im Durchschnitt mit 16 km jeweiliger Streckenlänge.
Am Ende sind es 82 km (auf den GPS Uhren waren es aber “nur” 80 km).
Dieser Lauf hat schon irgendwas hinterhältiges, die 1. Etappe (Freitag abend) ist flach und verführt zu schnell anzugehen, was sich bitter rächen könnte, da der nächste Lauf nächsten morgen ist und die kurze Regeneration eigenlich keine ist.
Aber das ist eben auch die Etappe welche eine, aus 3 Läufern aus dem selben Verein, Mannschaft bildet.
Wir waren viele Männer aber leider nur 5 Frauen, somit gab es nur ein komplettes Frauenteam mit Uschi v.Knobloch, Frieda Harms und Edeltraud Musiol, welche nachher auch auf dem obersten Treppchen landeten. Ähnlich wie bei Triathlon Wettämpfen können Frauen diesbezüglich preismäßig mehr reißen, was aber in keinster Weise die Leistung der Mäner schmählern sollte, im Gegenteil die waren alle super (vor allem musste keiner vorher aufgegeben) das Feld ist eben viel breiter.
Die restlichen Tage lassen sich kurz zusammenfassen. Unterbringung war in Bad Orb (Start der letzten Etappe) Hotel (nix dolles) aber ein Glück mit Schwimmbad und Sauna, preisgünstig und Frühstück war zu 6.15 Uhr kein Problem das hat alles rausgerissen…nagut Heizung hätte an sein können, war ungewöhnlich kalt für diese Jahreszeit.
Laufen ca. 9 Uhr, im Ziel auslaufen (gaaaaaaaaaaanz wichtig), duschen (meistens kalt in den Gemeinschaftsduschen der jew. Schule) mit anstehen in 6 er Reihen, umziehen, essen schlafen essen, nächste Etappe so gegen 16 Uhr. Danach geht es mit Busse zurück zum Ziel und dann ins Hotel. Und dirgendwie wird es immer ziemlich spät ehe man ins Bett kommt, die Müdigkeit lässt nicht los. Nächster Tag dasselbe in Grün.
Sonntag abend ist der Spuk vorbei. Der Zieleinlauf in Steinau ist schon etwas sehr Besonderes.
Meine persönliche Zeit konnte ich zwar um ca. 25 Minuten verbessern, dennoch bin ich am Ende gnadenlos eingebrochen trotz umfangreichreichen Bergtrainings waren die Muskeln am Ende nur noch hart und schmerzvoll.
Im Anschluß gab es noch oben erwähnte Siegerehrung, den 1. Platz für die Mädels aus Berlin als Frauenteam grandios …aber nicht mal eine Gratulation von den ortsansässigen Bergziegen, sehr unsportlich. Die Mädels haben auch in ihren AK´s gewonnen und Edeltraut darüber noch den gesammt 3. Platz.
Man soll ja nie, nie sagen und vielleicht hat ja jemand Lust bekommen….stelle mal den Link hier rein.
Etappenplan
Im Moment regenerierend grüßt Sabine
Erstellt am 7.6.2009 von sfischer
Mit einem Start-Ziel-Sieg unterstreichen die Masters des SCC gleich mal beim ersten Wettkampf ihre diesjährige Form und ihr Ziel für diese Jahr beim ersten Liga-Wettkampf in Apolda.
Stephan, Frank, Jürgen und Oliver schwammen nacheinander 500m und kamen mit einem Vorsprung von 1:18 vor dem Team A3K mit 28:41 aus dem Wasser. Alle 4 Athleten gingen zusammen auf die Laufstrecke und konnten ihren Vorsprung auf 1:53 vor dem nächsten Team Tus Neukölln ausbauen. Zusammen auf dem Rad waren sie nicht mehr zu schlagen, obwohl Jürgen schon mal einen kleinen Abstecher Richtung McDo machen wollte. Mit 3:19 Vorsprung kamen alle 4 vor TusNeukölln ins Ziel.
Das Regionalliga Team des SCC erreichte bei diesem Wettkampf den 14. Platz. Während der Laufstrecke ist Pawel mit den Fuss umgeknickt und konnte nur unter Schmerzen die Laufstrecke beenden und fehlte damit auch beim anschließenden Zeitfahren.
Ergebnisse

Siegerehrung Apolda
Erstellt am 17.5.2009 von sfischer
Stephan Fischer konnte am Sonntag beim 14. Powersprint des Viviman in Neukölln die Master-Wertung gewinnen. Das Rennen besteht aus zwei Wettkämpfen à 300m Schwimmen, 10km Rad und 2km Laufen. Das zweite Rennen wurde als Verfolgungsrennen gestartet. Die Athleten starten dann im Abstand nacheinander anhand ihres Rückstand aus dem ersten Rennen.
Wegen der großen Nachfrage wurde das Startfeld in zwei Gruppen Männer und Frauen+Masters aufgeteilt. Bei den Männer hat man deutlich gemerkt, dass für dieses Rennen Windschattenfahren besser freigegeben werden sollte. Nach dem Schwimmen liegen die Athleten nur Sekunden auseinander, es sind zu viele Sportler die gleichzeitig auf die Radstrecke gehen. So werden auch die ein oder andere Stimmbänder von Wettkampfrichtern geschont.
Ergebnisse: Frauen+Master Männer
Erstellt am 26.4.2009 von sfischer
Am Sonntag fand der 8. Mountain-Challange Cross-Duathlon im Tegeler Forst statt. Der SCC war mit 6 Spitzenathleten vertreten. Höhepunkt war natürlich die klassische Distanz mit insgesamt 47 Teilnehmern. Die Jungs der Master-Liga konnten alle ein gutes Ergebnis erzielen. Nur Reiner machte uns ein bisschen Sorgen mit seiner Radzeit, was aber in erster Linie daran lag, dass er direkt aus dem Trainingslager kam.
Distanz, kurz 2,2km – 11km – 2,2km
- Claßen, Marion 2. Platz 1:07:05 (11:31 – 41:05 – 14:29)
Distanz, klassisch 6,6km – 22km – 3,3km
- Kiepke, Jürgen 10. Platz 1:28:50 (26:38 – 47:39 – 14:41)
- Fischer, Stephan 12. Platz 1:31:12 (26:18 – 49:56 – 14:57)
- Schwarz, Klaus 14. Platz 1:32:42 (25:00 – 53:12 – 14:28)
- Braun, Reiner 27. Platz 1:39:29 (25:57 – 56:30 – 17:00)
- Claßen, Günther 32. Platz 1:41:37 (29:44 – 55:15 – 16:37)

SCC Mannschaft
http://teamworkberlin.wordpress.com/
Erstellt am 18.4.2009 von sfischer
Am Samstag gewann Anja Leuendorff zum zweitenmal den 19. Ruppiner Duathlon deutlich mit 3 Minuten Abstand vor der Zweitplazierten. Sie benötigte für diesen Wettkampf über eine Strecke von 5km Laufen, 30km Radfahren und wieder 5km Laufen eine Zeit von 1:36:29 und ist damit schneller als im Jahr 2008. Damit gelingt Anja ein super Einstieg in die Saison.
http://www.kreissportbund-opr.de/sport/
Erstellt am 13.4.2009 von sfischer
Am Ostermontag gab es eine große Radausfahrt. Wer Lust hat, kann sich die Tour nochmal per Google-Earth ansehen.
20090413_zauchwitz_course.kml
Erstellt am 15.3.2009 von sfischer

14 Triathleten des SCC starteten in Falkensee zum Lauf nach Spandau. Im Ziel lagen die Kleidersäcke im Freien, so musste niemand schwitzen. Die meisten von uns waren für die Berlin-Brandenburgische Meisterschaft gemeldet. Silke gewann Gold in der AK, Silber und Bronze in der Mannschaftswertung. Siglinde und Reiner holten AK-Holz, sowie Gold und Bronze mit ihren Mitstreitern.
- Reiner Braun 36:02
39. (7.M40)
- Stefan Heyde 40:10
150. (29. M40)
- Nils Goldhorn 40:17
138. (10. M35)
- Pawel Körner 43:14
260. (19. M30)
- Detlef Beier 45:52
360. (35.M50)
- Joachim Neumann 48:14
476. (22. M55)
- Christian Stach 52:03
696. (159. M45)
- Uwe Siegel 53:41
825. (182. M45)
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- Silke Neumann 40:49
9. (1. W35)
- Anja Leuendorf 42:48
30. (4. W30)
- Jessica Tamms 43:14
31. (5. W30)
- Anette Braunet 46:19
62. (12. W40)
- Lori Stach 52:03
145. (29. W45)
- Siglinde Hacke 52:48
158. (5. W60)
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Erstellt am 1.3.2009 von sfischer
Vier SCCer starteten am ersten schneefreien Wochenende des Jahres beim Zeppelin-Team in Potsdam. Am erfolgreichsten war Carina mit Platz 3 in der Damenwertung. Uwe verzählte sich beim Radeln und ging nach 12km auf die zweite Laufstrecke. Frank gewann seine AK, Reiner hielt ihm den Rücken frei.

Eine nette kleine Veranstaltung, die mehr als 36 Teilnehmer verdient hätte. Im Ziel gibt’s Duschen, selbst gebackenen Kuchen und manchmal auch komische Anrufe. Wenn man Glück hat, startet man mit Weltmeistern und Olympiateilnehmern, wenn man eine gute Platzierung hat, dann eher nicht.

Erstellt am 22.2.2009 von sfischer
Am Sonntag morgen fand im Grunewald der 3. SISU-Winter-Duathlon statt. Der Wettkampf wird wohl allen Teilnehmern noch lange Zeit in Erinnerung bleiben. Die Wetterbedingungen machten aus der Rad- und Laufstrecke eine wirkliche Herausforderung am Mensch und Material.
An den Start gingen 37 Sportler und Sportlerinnen. Einige gaben auf, mehrere sind gar nicht erst erschienen. Christian Hoffman (LTC Berlin) und Lydia Liebnitzky (SCC-Berlin-Grünau) sind die Sieger des Wettkampfes. Von SCC-Berlin startete Stephan Fischer, er belegte Platz 10 und gewann die AK40.

Obwohl der verschneite Grunewald eine schönen Eindruck machte, versteckte sich unter der Schneeschicht eine dicke Eisdecke. Diese wurde am Sonntag morgen von dem Tauwetter und dem Regen auch noch freigelegt. Während man beim Laufen relativ schnell wegrutschte, war die Fahrt mit dem MTB eine wirklicher Balanceakt.
Oft rutschte man auf dem Weg von links nach rechts oder man landete auch mal im Graben. Durch den vielen Schnee wurde aber jedes unfreiwillige verlassen der Radstrecke sanft aufgefangen

Fotos: Sisu Berlin
Erstellt am 11.1.2009 von sfischer
Wenn der Aufzug kaputt ist …
… ruft man den Reparaturdienst. Nur wenn der nicht zeitnah hilft, geht man zu Fuß die Treppen hoch.
Wenn aber der Aufzug so wunderbar einladend funktioniert wie am Sonntag – steigt man die Treppen zum 29. Stock nur deshalb kalten Fußes hinauf, weil man unverschuldet fremdangemeldet worden ist zum „9. Tower-Run im höchsten Wohnhaus Deutschlands“.
Da haben sich die TuS Neuköllner vor Jahren was Feines einfallen lassen: Weil sich in ihrem platten (Platten-) Umfeld keine natürliche Erhebung findet, erklimmen sie im Winter zu Trainingszwecken regelmäßig die 465 steilen Stufen des Feuerwehr-Treppenaufgangs o. g. Wohnhauses in der Fritz-Erler-Allee 120. Präsentiert von der Ideal Wohnungsbaugenossenschaft und der SPD Berlin-Neukölln, richten die Tussis nun schon seit 2001 im regelmäßig vereisten Januar einen Wettkampf auf ihrer Paradestrecke aus.
So zieht das Ereignis mit medialer Bedeutung nicht nur Spitzenathleten und TVÜbertragungsteams aus Polen, eingeschworene Treppenlaufgruppen aus Münster, sondern auch ehemalige Marathon-Vizekreismeister aus Hennigsdorf sowie winterverschlafene Berliner Triathleten an.
Pünktlich um halb zehn steht der Mannschaftswagen des Hennigsdorfer Altmeisters vor der Tür und holt die beiden SCCer ab. Auf die vorsorglich vorab ersonnene Entschuldigung, den Start aufgrund in der Kälte verreckter Autobatterie versäumt zu haben, können wir also nicht mehr zurückgreifen.
Herrlichster Sonnenschein und – 10° C, ein Tag wie erfunden eigens für einen winterlichen Waldlauf. Stattdessen erwartet die Sportler ein trotz Sonne matschgrauer Parkplatz mit gleichfarbenen Autos und ein dunkles, kaltes, schmales Treppenhaus. Vor dem Eingang sowie im 29. Stock des Hauses haben die Damen und Herren der Volkspartei und Vertreter der Baugenossenschaft, allesamt mit Namensschildern bestückt, das Ereignis liebevoll vorbereitet: Heiß- und Kaltgetränke, Bananen, gestückelte Äpfel, heiße Würstchen. Ganz reizend.
Zehn Minuten vor dem Start versuchen einige der ohnehin nur 13 Frauen sich warm zu laufen, haben aber gegen die niedrigen Temperaturen in Verbindung mit fiesem Wind keine Chance. „Komm schnell, bevor die jetze hier wieda rumrennen“ eilen zwei Bewohner des Hauses zu Ihrem Auto und ergreifen die Flucht.
Pünktlich um 11 Uhr fällt der Startschuss, 13 steifgefrorene Frauen drehen die zwei Selektionsrunden auf dem Parkplatz und bestimmen die Reihenfolge des späteren Zieleinlaufs, bevor es an die Treppen geht.
Bevorzugte Technik: Mit der rechten Hand zieht man sich am Geländer empor, die linke drückt aufs Knie und unterstütz damit die Beine, immer zwei Stufen auf einmal wird gestiegen – laufen kann man das nicht nennen.
Kontrolleure auf jeder Etage. An zwei Stellen sogar Videokontrolle – mit Übertragung nach unten, wo Glühwein trinkende Zuschauer die sich Quälenden beobachten können.
„Bist jetzt im 14.“ ruft mir ein Etagenkontrolleur zu. Äh? Schon? Der Puls steigt in ungeahnte Höhen, die Temperatur geht nicht mit.
Schneller als erwartet ist man oben. Der Weg war zu kurz, um auch nur ein bisschen warm zu werden, aber gejapst wird nach den 5:52 mächtig. Immerhin, 5. Frau, 2. in der Ak. Die Gesamterste Dame gehörte übrigens ebenfalls zur Ak 40 und war zudem neuen Damen-Streckenrekord gelaufen.
Ein paar Minuten später starten die Männer. Was hier nicht bereits auf den 400m Parkplatzlauf geregelt wird, lässt sich nachher kaum mehr ändern; es ist nahezu unmöglich, im schmalen Treppenhaus und ohne Geländerunterstützung zu überholen. Pech für den Treppen unerfahrenen Spitzentriathleten, der sich im wärmenden Windschatten des älteren Kollegen auf den Startrunden ein bisschen zu sehr ausruht.
Und so kommt es, dass Hennigsdorfs Meister nach kurz vor Jürgen und scheinbar ebenso kurz vor dem Zusammenbruch nach erstaunlich schnellen 4:48 das hohe Ziel erreicht. Jawoll, Manuel ist in persönlicher Bestzeit zum souveränen Ak-Sieger geworden. Fast zeitgleich kommt Jürgen ins Ziel, wirkt wenig angestrengt. Er versteht es, sich zu verstellen, der alte Angeber.
Fazit: Eine sehr nett organisierte und durchgeführte Veranstaltung mit etwa 60 Startern. Wer den relativ weiten Anfahrtsweg für die kurze, aber knackige Anstrengung nicht scheut, dem sei der Tower-Run empfohlen. Wichtig: Rutschfeste Handschuhe, sonst friert einem die Hand am Geländer fest.
Anette Braunert
